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Brand gewinnt gegen Alsdorf - ein klingelndes Handy gibt den Ausschlag

Nach einer Niederlage gegen Eupen und einem Unentschieden gegen den ASV konnte nun endlich der erste Saisonsieg gefeiert werden. Mit 10:6 setzten sich die Brander durch, wobei ein bisschen Glück und ein klingelndes Handy mit von der Partie waren. Aber der Reihe nach. Gegenüber dem letzten Spieltag gegen den ASV veränderte Trainer David - dem Rotationsprinzip folgend - die Mannschaft gleich auf drei Positionen. Nils, Tewes und Jonas G. kamen an diesem dritten Spieltag zu ihrem ersten Saisoneinsatz. Nur Jan S. war schon beim letzten Spiel dabei. Jonas spielte überhaupt zum ersten mal bei einem Mannschaftsspiel für Brand mit.

auf der rechten Seite die Brander. Von vorne nach hinten: Jan S., Nils, Tewes, Jonas G.

Ausgerechnet Jonas erzielte auch gleich den ersten Sieg für Brand an Brett 4. Einen Sieg beim ersten Spiel überhaupt schaffen nicht viele. Sein Gegner war allerdings auch ein noch recht unerfahrener Spieler, aber die Souveränität, mit der Jonas die Fehler seines Gegners bestrafte, war echt sehenswert, darunter ein Springeropfer, das ich einigen Erwachsenen im Verein nicht zutrauen würde. Er ist immerhin erst 10 Jahre alt. Weil es seine erste Partie war und dann gleich so ein schöner Sieg, ist diese Partie in der Rubrik Partien&Training nachspielbar. Tewes an Brett 3 spielte ebenfalls fast fehlerlos und konnte wenige Minuten nach Jonas auf 2:0 für Brand erhöhen. Jan S. und Nils dagegen mussten deutlich mehr kämpfen, aber ein Remis hätte zum Mannschaftssieg ja nun gereicht. Nils kam mit einem Bauern weniger in ein Turmendspiel mit guten Remischancen, aber irgendwo hatte er sich dann verrechnet und der Gegner brachte seinen Freibauern schneller durch als Nils seinen eigenen, sodass die Partie leider verloren ging - nur noch 2:1. Nun kam es auf Jan an, der leider ziemlich schlecht stand und an einer Stelle schon Glück hatte, dass sein Gegner einen Damengewinn mittels Abzugsschach nicht gesehen hatte. Dann wurde sich der Gegner allerdings scheinbar zu sicher, denn in einer mittlerweile deutlich besseren Stellung übersah er ein Dauerschach durch Jans Dame, das er nur über ein Damenopfer abwenden konnte. In genau diesem Moment klingelte dann noch sein Handy. Natürlich gab es ein bisschen Aufregung. Ist ja ärgerlich für beide Seiten, denn man gewinnt ja ungerne auf diese Weise, besonders wenn man schlechter steht. Allerdings war es ja hier nun so, dass Jan durch den Damengewinn auch wieder ganz gute Gewinnchancen gehabt hätte. Er überlegte noch, die Partie auszuspielen, aber im Sinne der Mannschaft, die ja schon fertig war, beantragte er den Sieg.

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